Minimalkonstantes Training

Jeder kennt den Leitsatz „einmal ist kein mal“. Darin steckt viel Wahrheit. Gerade bei schönem Wetter zu Jahresbeginn stürmen die Menschen ins freie und drehen ihre Laufrunde. Wahrscheinlich kenn jeder dieses Bild. Von Menschenscharen bei Sonnenschein im Winter. Der Begriff Schönwettersportler klingt sicher abwertend, trifft die Sache aber auf den Punkt. Schönwettersportler bewegen sich nur bei schönem Wetter. Ich übertreibe ganz bewusst. Ganz so extrem ist die Lage natürlich nicht.

Der wichtige Punkt ist aber das nach dem Training oder der Bewegung bei vielen Menschen eine lange Pause folgt. Die Wirkung des einen durchgeführten Trainings verpufft dann sehr schnell. Wird das Training dabei noch zu intensiv durchgeführt sind Überlastungen vorprogrammiert.

Wie also vorgehen?

Im Prinzip ist der sinnvollste Ansatz den Körper ständig in Bewegung zu halten. Je abwechslungsreicher, desto besser. Der berufliche und private Alltag mit seinen Rahmenbedingungen verhindern aber diesen Ansatz. Diese Sachlage kenne ich zu gut. So wenig Zeit aber auch vorhanden sein mag, ich behaupte jeder findet ein paar Minuten.

Ganz konkret empfehle ich daher 2-3 Übungen täglich zu machen. Am besten immer die gleichen Übungen, dann müsst Ihr nicht überlegen, welche Übungen heute dran sind. Als Idee sind Liegestütze, Frösche und Ruderzüge denkbar. Diese 3 Übungen hintereinander trainiert benötigen sicher nicht mehr als 10 Minuten Zeit. Und die hat jeder.

Im Wochenverlauf summieren sich so 70 Trainingsminuten zusammen. 70 Minuten für eine einzelne Trainingseinheit sind toll, wenn die Wirkung aber mit absoluter Bewegungslosigkeit über den Rest der Woche verpufft, ist der Effekt gleich null. Ich übertreibe natürlich.

Den viel größeren Hebel haben wir im Alltag. Dinge, die wir täglich tun, erzielen eine sehr große Wirkung. Deshalb sind 10 Minuten tägliche Bewegung sinnvoller als einmal wöchentlich 70 Minuten. Zudem lassen sich 10 Minuten leichter finden als 70 Minuten.

Ein konkretes Beispiel aus meiner eigenen Praxis folgt in Kürze.

One Comment on “Minimalkonstantes Training

  1. Pingback: Minimalkonstantes Training – meine Umsetzung – Andreas Vetter

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