Ernährungsleitlinien – meine Empfehlungen

Das Thema Ernährung ist ein kompliziertes und unübersichtliches Gebiet. Der Wohlstand in unserer westlichen Gesellschaft und die Globalisierung machen es möglich. Einige hundert Jahre zurück sah das ganz anders aus. Die Auswahl beschränkte sich grundsätzlich auf saisonal wachsende oder lagerfähige Lebensmittel. Im Winter begrenzte sich die Auswahl natürlicherweise. Außerdem waren die Nahrungsmittel nicht so stark verzüchtet wie heute. Die Pflanzen enthielten entsprechend viele Vitamine und Mineralien. Heute sieht das deutlich anders aus. Wir leiden keinen Hunger und können in den Märkten unter einer gigantischen Auswahl verschiedenster Nahrungsmittel wählen. Da verliert nicht nur die breite Bevölkerung den Überblick. Die verschiedenen Ernährungsgesellschaften, Spezialisten, Forschungsinstitute, etc. scheinen sich gegenseitig mit ihren Empfehlungen zu widersprechen.

Nun gut. Mir stellt sich ebenfalls immer wieder die Frage nach einem sinnvollen Weg. Dabei bin ich zur Erkenntnis gekommen, mich nicht dogmatisch an eine Richtung zu binden. Stattdessen nehme ich gern neue oder andere Sichtweisen auf und beschäftige mich zum Teil intensiv damit. Ich möchte verstehen wie die unterschiedlichen Regeln zusammenhängen und wie die Hintergründe hierzu sind.

Dabei ist mir immer WICHTIG – und das empfehle ich Euch ebenfalls – alle Empfehlungen und Tips zu hinterfragen. Auch meine. Den „richtigen“ Weg muss leider jeder für sich selbst suchen.

Nichtsdestotrotz möchte ich Euch meine Leitlinien vorstellen. Diese verfolge ich selbst, ohne dabei zu dogmatisch zu sein. Abweichungen nach rechts und links sind auf jeden Fall erlaubt und erwünscht.

Die Leitlinien geben im Grunde lediglich einen breiten Rahmen vor. Für die Umsetzung im Alltag bedeutet das die einzelnen Grundsätze bei der Zusammenstellung anzuwenden. Grundsätzlich ist der entscheidende Punkt dem Körper die benötigten Vitamine und Mineralien zuzuführen. Zu wenig Mikronährstoffe im Körper – zu wenig Körperfunktion! Vernachlässigt die Energiezufuhr, achtet auf die Mikronährstoffe. Energie gelangt in Form von Fetten und Kohlenhydraten ganz nebenbei in ausreichender Menge in den Körper.

Meine Ernährungsleitlinien:

  1. Iss wilde Nahrungsmittel – sie sind die natürlichsten Nahrungsmittel, sie sind frisch, nicht durch Zucht verändert und enthalten viele Vitamine und Mineralien
  2. Iss unverarbeitete Lebensmittel – sie enthalten weniger Zusatzstoffe, die nicht notwendig sind und den Körper durcheinanderbringen
  3. Iss viel Gemüse – Gemüse wirkt basisch, enthält viele Mineralien, Vitamine und Ballaststoffe, Ballaststoffe sind notwendig für die Darmgesundheit, das Immunsystem, den Cholesteringehalt
  4. Kein Zucker – Zucker ist tote Energie, ohne Mikronährstoffe, Zucker fördert Entzündungen im Körper, zu viel Zucker wird als Körperfett gespeichert
  5. Kein Weißmehl – ausgemahlenes Mehl enthält das darmunverträgliche Gluten, ist tote Energie, ohne Mikronährstoffe
  6. Kein Weizen – Weizen enthält das darmunverträgliche Gluten
  7. Kein Gluten – Gluten, schadet dem Darm, und wirkt entzündlich, die Beseitigung des Glutens kostet den Körper Energie und macht müde
  8. Viel Omega 3 – Omega 3-Fettsäuren wirken antientzündlich und ist der Baustoff für viele Hormone und z.B. des Gehirns, wichtig sind dabei die DHA (Docosahexaensäure) und EPA (Eicosapentaensäure) Fettsäuren, DHA und EPA bekommt Ihr gut in Fischölkapseln oder natürlichen Tierprodukten, pflanzliches Omega 3 wird schwer umgebaut und ist daher nicht so ergiebig, pflanzliche Omega 3-Fettsäuren sind in großen Mengen in Leinöl, Leinsamen und Walnüssen enthalten
  9. Wenig Omega 6 – Ein zu hohes Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3 fördert Entzündungen im Körper, Omega 6- Fettsäuren liegen in großen Mengen in getreidegefütterten Tieren, Sonnenblumenöl, Rapsöl, Distelöl und Getreideprodukten vor
  10. Viel Eiweiß – Eiweiß ist der Baustoff der meisten Körperstrukturen (Muskeln, Haut, Knochen, Fingernägel, Haare, Hormone, Organe, …), zu wenig Baustoff – zu viele Löcher – zu wenig Körperfunktion, Die Verstoffwechselung von Eiweiß benötigt Energie
  11. Keine Milchprodukte – Milchstrukturen fördern Wachstum und wirken dadurch krebsfördernd
  12. Wenig tierische Produkte – tierische Produkte enthalten eher Giftstoffe als pflanzliche Produkte, sie wirken auch eher krebsfördernd, viele Tierprodukte enthalten aufgrund des Futters viel Omega6-Fettsäuren und verschlechtern das Verhältnis von Omega 6 zu Omega 3
  13. Keine Fruchtsäfte – Fruchtsäfte enthalten viel Energie in Form von Fruchtzucker
  14. Keine Softdrinks – zu viel Energie in Form von Zucker, zu viele Zusatzstoffe
  15. Viel trinken – zu wenig Wasser im Körper – zu wenig Körperfunktion
  16. Wenig Kohlenhydrate (Low Carb) – Der Körper kann aus Fetten und Eiweißen selbst Kohlenhydrate herstellen, er benötigt es also nicht
  17. Fasten – Fasten ermöglicht dem Körper zu entgiften, beim Fasten wird keine Energie aufgenommen, temporäres Fasten erhält den Stoffwechsel und verbrennt Körperfett

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: